SHR-A1904, ein gegen CLDN18.2 gerichteter Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), zeigt vielversprechende Antitumoraktivität bei fortgeschrittenem Magen-/Ösophaguskarzinom: Ergebnisse der Phase-1-Studie

Am 16. Juli veröffentlichte die hochrangige internationale Fachzeitschrift Nature Medicine Forschungsdaten zu SHR-A1904, einem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) gegen Claudin 18.2 (CLDN18.2), zur Behandlung von fortgeschrittenem Magenkrebs oder Karzinomen des gastroösophagealen Übergangs (GC/GEJC). Die Forscher führten eine dreistufige, erstmalige klinische Phase-I-Studie am Menschen durch, um die Wirksamkeit von SHR-A1904 bei 95 vorbehandelten Patienten mit CLDN18.2-positivem, fortgeschrittenem GC/GEJC-Karzinom zu untersuchen.

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Derzeit laufen in China noch zahlreiche klinische Studien zu neuen Krebstherapien, für die Patienten gesucht werden. Für eine Beratung zu neuen Medikamenten und Technologien wenden Sie sich bitte an die Internationale Abteilung des Onkologischen Krankenhauses der Südregion Peking.

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Claudin-18-Isoform 2 (CLDN18.2), ein Tight-Junction-Protein, das im nicht-malignen Magenepithel exprimiert wird und während der malignen Transformation auf der Oberfläche von Tumorzellen exponiert ist, stellt ein vielversprechendes therapeutisches Ziel für Magen- und Ösophaguskarzinome dar. SHR-A1904 ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, bestehend aus einem gegen CLDN18.2 gerichteten monoklonalen Antikörper, einem DNA-Topoisomerase-I-Inhibitor als Wirkstoff und einem spaltbaren Peptid-basierten Linker.

In der Dosissteigerungsphase (0,6–8,0 mg/kg) traten dosislimitierende Toxizitäten bei zwei Patienten unter 4,8 mg/kg (febrile Neutropenie Grad 3 und erhöhter Bilirubinwert im Blut Grad 3) und bei einem Patienten unter 6,0 mg/kg (Magenschleimhautläsion Grad 3) auf. Die maximal tolerierte Dosis wurde nicht erreicht, und 6,0 ​​mg/kg und 8,0 mg/kg wurden für die weitere pharmakokinetische und Wirksamkeitsstudie ausgewählt. Bei allen 95 Patienten traten behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse auf, am häufigsten Anämie (72 (75,8 %)), Übelkeit (64 (67,4 %)), Hypoalbuminämie (61 (64,2 %)) und eine verminderte Leukozytenzahl (56 (58,9 %)). Zusätzlich erlitten 59 Patienten (62,1 %) arzneimittelbedingte unerwünschte Ereignisse des Grades 3 oder höher. Es wurden keine behandlungsbedingten Todesfälle berichtet. Bei den auswertbaren Patienten betrug die bestätigte objektive Ansprechrate 24,2 % (95 %-Konfidenzintervall (KI): 11,1–42,3) bei 6,0 mg/kg und 25,0 % (95 %-KI: 12,1–42,2) bei 8,0 mg/kg. Das mediane progressionsfreie Überleben lag bei 5,6 Monaten (95 %-KI: 3,0–6,9) bei 6,0 mg/kg und bei 5,8 Monaten (95 %-KI: 3,0–8,6) bei 8,0 mg/kg. Zusammenfassend zeigte SHR-A1904 ein akzeptables Sicherheitsprofil und eine vielversprechende Antitumoraktivität bei Patienten mit CLDN18.2-positivem Magen-/Ösophaguskarzinom, was weitere Untersuchungen rechtfertigt.

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Veröffentlichungsdatum: 24. Juli 2025