HIFU-Ablation

Ultraschall ist eine Form von Schwingungswellen. Er kann lebendes Gewebe gefahrlos durchdringen, wodurch der Einsatz einer extrakorporalen Ultraschallquelle zu therapeutischen Zwecken möglich ist. Werden Ultraschallstrahlen fokussiert und ausreichend Ultraschallenergie im Gewebe konzentriert, kann die Temperatur im Fokusbereich so weit ansteigen, dass Tumore quasi „gekocht“ werden, was zur Gewebeablation führt. Dieser Prozess erfolgt ohne Schädigung des umliegenden Gewebes. Die Gewebeablationstechnik, die solche Strahlen nutzt, ist unter dem Namen hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU) bekannt.

HIFU wird seit den 1980er Jahren als Ergänzung zur Radio- und Chemotherapie in der Krebsbehandlung eingesetzt. Ziel der Hyperthermie ist es, die Temperatur des Tumors von 37 °C auf 42–45 °C zu erhöhen und eine gleichmäßige Temperaturverteilung in einem engen therapeutischen Bereich über 60 Minuten aufrechtzuerhalten.
Vorteile
Keine Narkose.
Keine Blutung.
Kein invasives Trauma.
Tagesbetreuungsbasis.

HIFU-Ablation