Abteilung für Knochen- und Weichteilonkologie

Die Abteilung für Knochen- und Weichteilonkologie ist eine spezialisierte Abteilung für die Behandlung von Tumoren des Skelett- und Muskelbewegungssystems, einschließlich gutartiger und bösartiger Knochentumoren der Extremitäten, des Beckens und der Wirbelsäule, gutartiger und bösartiger Weichteiltumoren sowie verschiedener metastasierter Tumoren, die einen orthopädischen Eingriff erfordern.

Abteilung für Knochen- und Weichteilonkologie

Medizinisches Fachgebiet

Operation
Bei malignen Knochen- und Weichteiltumoren steht die Extremitätenerhaltung im Vordergrund. Nach ausgedehnter Resektion lokaler Läsionen kommen künstliche Prothesen, Gefäßrekonstruktionen, allogene Knochentransplantationen und weitere Verfahren zum Einsatz. Die Extremitätenerhaltung wurde bei Patienten mit malignen Knochentumoren der Extremitäten durchgeführt. Bei Weichteilsarkomen, insbesondere bei rezidivierenden und refraktären, erfolgte eine ausgedehnte Resektion. Postoperative Weichteildefekte wurden mit verschiedenen freien und gestielten Hautlappen gedeckt. Bei Sakral- und Beckentumoren wurden interventionelle Gefäßembolisation und temporärer Gefäßverschluss mittels Ballonkatheter eingesetzt, um intraoperative Blutungen zu reduzieren und den Tumor sicher zu entfernen. Bei Knochenmetastasen, primären Wirbelsäulentumoren und metastasierten Tumoren wurden Radiotherapie und Chemotherapie je nach Patientenzustand mit der Operation kombiniert. Verschiedene interne Fixationsmethoden kamen je nach Lokalisation zum Einsatz.

Chemotherapie
Die präoperative neoadjuvante Chemotherapie wird bei pathologisch bestätigten malignen Tumoren eingesetzt, um Mikrometastasen zu eliminieren, die Wirkung von Chemotherapeutika zu beurteilen, das klinische Stadium lokaler Tumoren zu reduzieren und eine ausgedehnte chirurgische Resektion zu ermöglichen. Sie findet klinische Anwendung bei einigen malignen Knochentumoren und Weichteilsarkomen.

Strahlentherapie
Bei einigen bösartigen Tumoren, die nicht durch eine Gliedmaßenerhaltende Operation oder eine Rumpfoperation umfassend entfernt werden können, kann eine adjuvante Strahlentherapie vor oder nach der Operation das Wiederauftreten des Tumors verringern.

Physiotherapie
Zur Behandlung der postoperativen motorischen Funktionsstörung wurde die Methode der postoperativen professionellen Anleitung zur funktionellen Rehabilitation angewendet, um eine gute Gliedmaßenfunktion für die schnellstmögliche Wiederherstellung des normalen sozialen Lebens zu erreichen.