Veröffentlichung des aktualisierten Abstracts für Henlius' PD-L1 ADC HLX43 auf der WCLC 2025

Am 13. August 2025 (Pazifikzeit) veröffentlichte die offizielle Website der Weltkonferenz für Lungenkrebs 2025 (WCLC) die ausgewählten Forschungszusammenfassungen für die diesjährige Konferenz. Zu den Höhepunkten zählt die aktualisierte Zusammenfassung für die erste klinische Phase-1-Studie am Menschen mit HLX43, dem PD-L1-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat von Henlius.

Derzeit laufen in China noch zahlreiche klinische Studien zu neuen Krebstherapien, für die Patienten gesucht werden. Für eine Beratung zu neuen Medikamenten und Technologien wenden Sie sich bitte an die Internationale Abteilung des Onkologischen Krankenhauses der Südregion Peking.

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HLX43 ist ein breit wirksames Antitumor-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) gegen PD-L1, das einen dualen Wirkmechanismus aufweist, der die Blockade von Immun-Checkpoints und die durch die Wirkstoffe vermittelte Zytotoxizität integriert. Präklinische Daten haben gezeigt, dass HLX43 gute Antitumorwirkungen und ein günstiges Verträglichkeitsprofil bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), Gebärmutterhalskrebs (CC), Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre (ESCC) und anderen Tumorarten aufweist, die gegen PD-1/L1-Antikörper resistent sind.

Laut dem aktualisierten Abstract zeigt HLX43 weiterhin eine hohe Ansprechrate bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren, insbesondere bei vorbehandelten NSCLC-Patienten, bei denen eine Checkpoint-Inhibitor-Therapie versagt hat. HLX43 weist in bestimmten Subgruppen eine überlegene Wirksamkeit auf, mit einer objektiven Ansprechrate (ORR) von 47,4 % bei EGFR-Wildtyp-NSCLC ohne Plattenepithelkarzinom, und behält dabei ein günstiges Sicherheitsprofil bei. Bemerkenswerterweise zeigt HLX43 unabhängig von der PD-L1-Expression eine robuste Wirksamkeit, was auf sein biomarkerunabhängiges Antitumorpotenzial hinweist.

Wirksam in der Spätlinienbehandlung von CPI-resistentem NSCLC: Bis zum 28. Februar 2025 erhielten insgesamt 85 Patienten HLX43. In Phase Ia (Dosis-Eskalation) wurden 21 Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren eingeschlossen, während in Phase Ib (Dosis-Expansion) 64 NSCLC-Patienten in drei Kohorten (2, 2,5 und 3 mg/kg) rekrutiert wurden. Bemerkenswerterweise hatten 88,2 % (75/85) der Patienten zuvor auf eine Checkpoint-Inhibitor-(CPI)-Therapie nicht angesprochen.

Vielversprechende Wirksamkeit bei NSCLC mit bemerkenswerten Ergebnissen in spezifischen Subgruppen: Von den 76 NSCLC-Patienten (69 auswertbar) betrug die objektive Ansprechrate (ORR) 31,9 % (22/69) und die Krankheitskontrollrate (DCR) 87,0 % (60/69). Subgruppenanalysen zeigten eine vielversprechende Wirksamkeit von HLX43 in spezifischen Patientengruppen: Die Kohorten mit 2 mg/kg und 2,5 mg/kg in Phase Ib erreichten ORRs von 38,1 % (8/21) bzw. 33,3 % (7/21); CPI-refraktäre NSCLC-Patienten (n = 61) zeigten eine ORR von 32,8 % (20/61); EGFR-Wildtyp-NSCLC-Patienten (n = 19) wiesen eine ORR von 47,4 % (9/19) auf.

Günstiges Sicherheitsprofil, hohe Wirksamkeit bei geringer Toxizität: In Phase Ia wurde in der 4-mg/kg-Gruppe ein dosislimitierendes Toxizitätsereignis (DLT) in Form einer febrilen Neutropenie beobachtet. Behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TRAEs) traten bei 95,2 % der Patienten auf, überwiegend Grad 1–2. TRAEs des Grades ≥ 3 traten bei 5 Patienten (23,8 %) auf, alle aus den Kohorten mit 3 und 4 mg/kg, am häufigsten eine verminderte Neutrophilenzahl (19 %), eine verminderte Leukozytenzahl (19,0 %) und eine Anämie (14,3 %). Die in dieser Studie berichteten immunvermittelten unerwünschten Ereignisse (irAEs) deuten darauf hin, dass HLX43 immuntherapeutische Effekte hervorrufen kann. Bemerkenswerterweise zeigten Patienten mit irAEs eine höhere objektive Ansprechrate (ORR).

Wirksam bei unterschiedlichem Biomarkerstatus: Bei PD-L1-positiven NSCLC-Patienten (n=50) wurde eine ORR von 32,0 % (16/50) erzielt, während bei PD-L1-negativen/unbekannten Patienten (n=19) eine ORR von 31,6 % (6/19) erreicht wurde, wobei kein signifikanter Unterschied festgestellt wurde.

Derzeit laufen in China noch zahlreiche klinische Studien zu neuen Krebstherapien, für die Patienten gesucht werden. Für eine Beratung zu neuen Medikamenten und Technologien wenden Sie sich bitte an die Internationale Abteilung des Onkologischen Krankenhauses der Südregion Peking.

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Veröffentlichungsdatum: 15. August 2025