Ein Anzeichen für Krebs, das man nicht ignorieren sollte: Schluckbeschwerden.

Neue Symptome vonSchwierigkeitSchluckbeschwerden oder das Gefühl, dass Essen im Hals stecken bleibt, können beunruhigend sein. Schlucken ist oft ein instinktiver, unbewusster Vorgang. Sie möchten wissen, warum und wie Sie das Problem beheben können. Vielleicht fragen Sie sich auch, ob Schluckbeschwerden ein Anzeichen für Krebs sein könnten.
Obwohl Krebs eine mögliche Ursache für Schluckbeschwerden ist, ist er nicht die wahrscheinlichste. Meistens handelt es sich bei Schluckbeschwerden um eine nicht-krebsbedingte Erkrankung wie die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) (chronischer Säurereflux) oder Mundtrockenheit.
Dieser Artikel befasst sich mit den Ursachen von Dysphagie sowie mit den Symptomen, auf die man achten sollte.
Der medizinische Fachbegriff für Dysphagie ist Dysphagie. Diese kann auf unterschiedliche Weise wahrgenommen und beschrieben werden. Symptome der Dysphagie können vom Mund oder der Speiseröhre (dem Schlauch, der den Mund mit dem Magen verbindet) ausgehen.
Patienten mit Schluckstörungen ösophagealer Ursache können leicht abweichende Symptome beschreiben. Sie können Folgendes erleben:
Die meisten Schluckstörungen werden nicht durch Krebs verursacht, sondern durch andere Faktoren. Der Schluckvorgang ist ein komplexer Prozess, der das reibungslose Zusammenspiel vieler Faktoren erfordert. Schluckstörungen können auftreten, wenn einer dieser normalen Schluckvorgänge gestört ist.
Der Schluckvorgang beginnt im Mund, wo durch das Kauen Speichel mit der Nahrung vermischt und diese zerkleinert und für die Verdauung vorbereitet wird. Anschließend hilft die Zunge, den Speisebrei (ein kleines, rundes Stück Nahrung) durch den Rachen in die Speiseröhre zu befördern.
Beim Öffnen des Kehldeckels schließt sich dieser, um zu verhindern, dass die Nahrung in die Luftröhre gelangt, die zu den Lungen führt. Die Muskulatur der Speiseröhre hilft dabei, die Nahrung in den Magen zu befördern.
Erkrankungen, die irgendeinen Teil des Schluckvorgangs beeinträchtigen, können Symptome einer Dysphagie hervorrufen. Zu diesen Erkrankungen gehören unter anderem:
Schluckbeschwerden sind zwar nicht unbedingt die wahrscheinlichste Ursache, können aber auch zu Krebs führen. Wenn die Dysphagie anhält, sich mit der Zeit verschlimmert und häufiger auftritt, sollte Krebs vermutet werden. Zusätzlich können weitere Symptome auftreten.
Viele Krebsarten können Schluckbeschwerden verursachen. Am häufigsten sind Krebsarten, die die Schluckorgane direkt betreffen, wie beispielsweise Kopf-Hals-Tumoren oder Speiseröhrenkrebs. Weitere Krebsarten können sein:
Eine Erkrankung oder ein Zustand, der den Schluckmechanismus beeinträchtigt, kann zu Dysphagie führen. Zu diesen Erkrankungen zählen beispielsweise neurologische Erkrankungen, die das Gedächtnis beeinträchtigen oder Muskelschwäche verursachen können. Auch Medikamente, die zur Behandlung der Erkrankung notwendig sind, können Dysphagie als Nebenwirkung hervorrufen.
Wenn Sie Schluckbeschwerden haben, sollten Sie Ihre Beschwerden mit Ihrem Arzt besprechen. Es ist wichtig, darauf zu achten, wann die Symptome auftreten und ob weitere Symptome vorliegen.
Sie sollten auch darauf vorbereitet sein, Ihrem Arzt Fragen zu stellen. Schreiben Sie diese auf und tragen Sie den Zettel bei sich, damit Sie nicht vergessen, sie zu stellen.
Schluckbeschwerden können ein beunruhigendes Symptom sein. Manche Menschen befürchten, dass sie durch Krebs verursacht werden. Obwohl Krebs möglich ist, ist er nicht die wahrscheinlichste Ursache. Auch andere Erkrankungen wie Infektionen, Refluxkrankheit oder Medikamente können Schluckbeschwerden hervorrufen.
Wenn Sie weiterhin Schluckbeschwerden haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen Sie die Ursache Ihrer Symptome abklären.
Wilkinson JM, Cody Pilley DC, Wilfat RP. Dysphagie: Beurteilung und gemeinsame Behandlung. Ich bin Hausarzt. 2021;103(2):97-106.
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Julie Scott, MSN, ANP-BC, AOCNP Julie ist eine zertifizierte Fachkrankenschwester für Onkologie für Erwachsene und freiberufliche Autorin im Gesundheitswesen mit einer Leidenschaft für die Aufklärung von Patienten und der Gesundheitsgemeinschaft.

 


Veröffentlichungsdatum: 22. September 2023