Rektumkarzinom
Kurzbeschreibung:
Das Rektumkarzinom, auch als kolorektales Karzinom bezeichnet, ist ein häufiger bösartiger Tumor des Magen-Darm-Trakts. Seine Inzidenz steht an zweiter Stelle nach Magen- und Speiseröhrenkrebs. Das Rektumkarzinom ist mit etwa 60 % der Fälle der häufigste Tumor des Kolorektums. Die überwiegende Mehrheit der Patienten ist über 40 Jahre alt, etwa 15 % sind unter 30 Jahre alt. Männer sind häufiger betroffen, das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt klinisch bei 2-3:1. Es hat sich gezeigt, dass ein Teil des Kolorektalkarzinoms durch Rektumpolypen oder Schistosomiasis entsteht. Chronische Darmentzündungen können ebenfalls Krebs auslösen. Eine fett- und proteinreiche Ernährung führt zu einer erhöhten Sekretion von Cholsäure. Diese wird von anaeroben Darmbakterien in ungesättigte polyzyklische Kohlenwasserstoffe gespalten, die ebenfalls Krebs verursachen können.
Die Ursachen von Darmkrebs
Chronische Darmentzündung
Karzinomatose des intestinalen Adenoms
Ernährung und Karzinogene
3 Möglichkeiten zur Untersuchung des Darmkrebses
1. Anale Fingeruntersuchung: Die einfachste Methode ist die anale Fingeruntersuchung, die üblicherweise bei der Diagnose von Rektumkarzinomen eingesetzt wird. Dabei werden aseptische Handschuhe verwendet, um anhand des Analkanals festzustellen, ob Rektumkarzinome vorliegen.
2. Bildgebende Untersuchung: Bildgebende Verfahren wie CT und MRT werden eingesetzt, um festzustellen, ob eine unregelmäßige Verdickung oder Kontrastmittelanreicherung der Darmwand vorliegt und ob Darmkrebs vorliegt.
3. Enteroskopie: Die Enteroskopie ist die intuitivste Methode. Dabei wird das Endoskop an der Stelle des Fokus eingeführt und anschließend eine Biopsie entnommen, um die Diagnose zu stellen.

